Montag, 17. Oktober 2022
Kur.
Tag 6.
Morgens Nordic Walking an der Ostsee. Wie immer in den vergangenen Tagen scheint auf Usedom die Sonne.
Endlich mal angegangen, was ich längst klären lassen wollte - die unerträgliche und unsägliche Müdigkeit, die in keinem Verhältnis u den geschlafenen Stunden steht und sich auch nicht mit #notjustsad erklären lässt. Oder vielleicht doch. Wer weiß.

Der Klinikoberarzt weigerte sich nachzusehen, stattdessen bin ich bei einem sehr engagierten Inselarzt gelandet. Morgen dann die Ergebnisse.

Zuhause kackt der Kater1 seit gut 2 Wochen die Bude voll - der Mann flucht und wischt und flucht und wischt.
Grund für die Kackerei ist unklar, sowas ist in 10 Jahren noch nie vorgekommen. Entweder was Organisches oder Protest (?).

Da mein Tierarzt sich im Frühjahr suizidiert hat und es fast unmöglich scheint, in E* einen aufnehmenden Tierarzt zu finden, konnte ich keine Ursachenforschung vor meiner Kur betreiben.
Nun endlich habe ich eine Ärztin gefunden, die sich der Sache nach meiner Rückkehr annimmt.

Ich hoffe inständig, der Mann macht das so lange noch mit. Meine größte Angst ist die, dass er mich vor die Entscheidung stellt "Die Katzen kommen weg.".
Ich kann die beiden Wesen, die mich nun schon 10 Jahre begleiten, nicht abgeben. Punkt.

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Sonntag, 17. Juli 2022
Herz. Los.
Der Donnerstag, die Freundin, die Kneipe, die Mädels, das Bier. Den Absprung verpasst. Ich verstehe es einfach nicht. Welcher Teil in mir braucht das, die Kontrolle so ziemlich abzugeben, wohlwissend, dass ich mich damit extrem selbst schwäche. Und damit meine ich nicht den Kater, der auf zuviel Bier folgt. Der ist recht schnell wieder in Schach.

Was bleibt, ist der psychische Kater, jedes Gespräch, das etwas emotionaler war an dem Abend, huscht vorbei an allen Schutzwällen und lässt sich in dunklen Ecken in mir drin hernieder.

Und dann noch die tote Katze auf dem Heimweg. Es muss gerade erst passiert sein, ein Auto hat sie am Kopf erwischt, nichts mehr zu machen. Sehr gepflegt, ein Flohhalsband um, jemand kümmerte sich um sie. Und jemand würde wissen wollen, wo sie bliebe.

Es ist ein Dorf, dieser Stadtteil, also kostete ich es auf der dörflichen Pinnwand und nahm das arme Wesen mit nach Hause. Es tat mir so unglaublich leid und ich beweinte die Katze auf dem Weg nach Hause.

Im Keller suchte ich einen Karton, wickelte sie in Zeitungspapier und ?bestattete? sie vorübergehend, um am nächsten Morgen zu klären, zu wem sie gehörte.

Leider habe ich mich bei der Aktion aus den Wohnräumen ausgesperrt, nur noch das Bad zum Mansardenzimmer war frei zugänglich. Habe dann dort gespannt mit Klamotten als Kopfkissen, um niemanden mitten in der Nacht wecken zu müssen.

Am nächsten Tag dann nichts als Hohn und Spott (?bringt nachts besoffen tote Katzen nach Hause und pennt im Bad?).

Einen Tierarzt habe ich gefunden, der den C ip auslesen konnte. Leider war sie nicht registriert, und sie haben sie dort behalten beim Tierarzt.

Scheiß Aktion, das alles. Und trotzdem würde ich die Katze jederzeit wieder mitnehmen, wenn ich nur einen Hauch einer Chance sehen würde, dass der Besitzer sich dadurch von seinem geliebten Haustier verabschieden kann.

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Dienstag, 19. April 2022
Bei. Die. Fische.
Eineinhalb Jahre später.

Die Alltagskommunikation ist geprägt von gegenseitigem Sprücheklopfen und ein Wettschießen frei nach dem Motto "besser einen guten Freund verlieren als einen blöden Spruch zu verschenken".
Nehme mich gar nicht aus, es ist beinahe schon ein Reflex geworden.

Wie es wirklich um uns steht, das weiß ich schon eine ganze Weile nicht mehr, fragen ist nicht erwünscht und bringt keinerlei Antwort.

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Sonntag, 2. Januar 2022
2021
Just us und Corona, keiner gestorben, alle noch da und gesund. Kontrollierenden Laberchef, der sich selbst als Overachiever vergöttert, gegen sozialen Chef und unkompliziertes Team getauscht, glücklich jetzt und fast nebenan. Die Allereinzigste ist Siebzig und noch fit, die Omma hat 1 Schlaganfall und 1 Oberschenkelhalsbruch und 1 Amputation weggesteckt und wackelte mir alsbald wieder am Rollator entgegen. Der Freundeskreis ist geschrumpft, ein guter Kern bleibt. Das Familiendings läuft, ich meistens mit, mein Einzelgängergen ist nicht stets zufrieden, aber immerhin kompromissbereit. Kein Gartenwetter, der Sommer war nix, dafür Alte Fussballdamen okkuppiert und Spaß dabei. Insgesamt recht stabil und am Ende des Jahres in die Nachsorge gewechselt. Danke, Frau M., für vier Jahre harte Arbeit. Ich lass das jetzt so im Großen und Ganzen. Bewegung ist dennoch drin, die Lauf"zieh"ge und ich seit fast einem Jahr, das läuft. Jetzt oben auf'm Berg mit Kind und Kegel, bin kein Sozialarbeiter für Jugendliche. 14 Tage unter Menschen, mein Endgegner, bisher mordfrei, die Bergluft richtet's und Skifahren macht müde.

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Samstag, 3. April 2021
2018,-19-20
Auszeit, Umzug, Skifahren, Werkstattende, Operation, Jobwechsel, Bewo, Freundeskreis, Fussball, Familie, Konzerte, Beratung, Freunde, Urlaub, Gitarre, Billard, Stadion, Geburtstagsgartenparty, Fussball, Ruhrtalradtour, Skat, Schweden die letzte, Billard, Skat, GOA, Familientour, Gitarre, Jahresabschluss, Silvester, ErKur, Skifahren, Beratung, Corona, Jobwechsel, Betreuung, Garten, kein Fussball, Garten, Skat, kein Gitarre, Freundeslinie, Oma1, Garten, Rerik, Oma2, Garten, Herbst, Winter, immer weniger Freunde, Weihnachten ohne 1, Silvester ohne 1, Jobwechsel, Betreuung, Freundespunkte, Garten.

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Samstag, 23. Dezember 2017
2017.
Zugenommen oder abgenommen?
Recht konstant auf einem zufriedenstellenden Level.

Haare länger oder kürzer?
Länger. Also lang. Bleibt jetzt erstmal so.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Viels(ch)ichtiger. In manchen Dingen kurzsichtiger, weil jemand mitguckt. In anderen Dingen...wie sagte jemand so schön: "...sorgt sich perspektivisch."

Mehr bewegt oder weniger?
Ich mich mehr. In wörtlichem Sinne, auch im übertragenen Sinn.

Mehr Kohle oder weniger?
Status: okay.

Mehr ausgegeben oder weniger
Alles in allem sicherlich mehr. Viel unternommen. Eine gewisse Sorglosigkeit.

Der hirnrissigste Plan?
Das weiß ich noch nicht. Ich hoffe nicht, dass er hirnrissig ist.

Die gefährlichste Unternehmung?
Siehe oben. Sicherheit aufgeben. Sicherheit dafür bekommen?

Der beste Sex?
Pst.

Die teuerste Anschaffung?
Mann mit Teilzeitkind :)

Das leckerste Essen?
Das nachhaltigste Essen war das Geflügelgeschnetzelt auf Reis am 05. Januar nach dem Bolzen :-D

Das beeindruckendste Buch?
Wie immer habe ich zu Beginn des Jahres begonnen, die Bücher zu notieren, die ich gelesen habe und dieses Mitte Januar bereits wieder aus den Augen verloren.
Daher: Keine Ahnung. Waren einige gute Bücher dabei.

Der ergreifendste Film?
Bin jetzt mehr am Netflixen. Einige gute Serien, die sich sehr mochte, z.B. "13 Reasons why", zuletzt "Dark" und einige, einige viele dazwischen.

Die beste CD?
Schöne Erinnerungen an Wohnzimmerkonzerte, derer zwei, in Form jeweils einer CD.

Das schönste Konzert?
Stoppok am 18. Februar in Essen auf Zeche Zollverein.

Die meiste Zeit verbracht mit...?
Dem Mann.

Die schönste Zeit verbracht mit...?
Dem Mann.

Vorherrschendes Gefühl 2017?
Achterbahnfahren, meistens mit einem Grinsen im Gesicht.

2017 zum ersten Mal getan?
Skifahren gewesen, im Sauerland, ganz spontan und als Vorbereitung auf den Skiurlaub Mitte Februar 2018.

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Einen gemeinsamen Mietvertrag unterschrieben.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Der schwarze Hund, der sich auf meinen Schoß setzt und mich zu erdrücken versucht.
Dieses Leitungsdings da, das steht mir nicht.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Trotzdem liebenswert zu sein.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Mich trotzdem zu lieben.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Sic.

2017 war mit 1 Wort...?
Krass.

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Up.Date.
Meine wunderbare, streitbare, wohlfühlige, anstrengende, zärtliche, aufreibende, lustige, widersprüchliche, intelligente, humorvolle Beziehung.

Die nächste Evolutionsstufe beginnt im Februar, genauer gesagt, Mitte Januar, wenn wir die Schlüssel zur neuen Wohnung erhalten.

Hätte mir das jemand vor einem Jahr erzählt, dass ausgerechnet ich nochmal mit jemandem zusammenziehe...eine ganze Vogelkolonie hätte ich ihm gezeigt.

Nun isses so. Ein lachendes, ein weinendes, ein vorfreudiges, ein ängstliches Auge beginnt, langsam Abschied zu nehmen von dieser wunderschönen Höhle. Ich hoffe, dass ich mich "drüben", mit ihm, genauso sicher fühlen werden kann.

Und der Drehwurm...mein schwarzer Hund: Der wird wohl immer da sein. Mal mehr, mal weniger laut kläffend.
Manchmal tanzen wir gemeinsam am Abgrund, gehalten von keiner Physik, dann sind wir wieder obenauf. So soll es wohl sein.

Eine weitere Erkenntnis: Der Job. Die Position ist nicht gut für mich und mein Naturell. Es macht mich kaputt. Konsequenterweise werde ich mich davon verabschieden, da es keine Option zum "downgrade" gibt. Den schwarzen Hund und mich und den Jobwechsel begleitet ein neuer Weißkittel, der nach den ersten zwei Terminen ein äußerst gutes Bauchgefühl gibt.

Soweit erstmal dazu.

Euch und Ihnen allen schöne, ruhige Feiertage und einen guten Start in einen neuen Januar.

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Donnerstag, 11. Mai 2017
Dreh.Wurm.
Sich mit immer denselben Gedanken um sich selbst drehen, Schwimmflügel anziehen, wenn das Wasser bis zum Hals steigt, aber nicht wissen, wo ich genau jetzt in diesem Moment hingehen kann, wen ich anrufen kann, der mir nicht die Tür vor der Nase zuschlägt.

Was man sich gebaut hat, so ist man gebettet.

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Dienstag, 7. März 2017
Mehr als...
...2 Monate sind es jetzt schon.

Es ist einfach nur sehr, sehr schön.

Nicht lachen, aber wir schauen mal so ganz locker nach gemeinsamen Wohnungen. Mit unseren Notwendigkeiten und Ansprüchen kann das ohnehin dauern.

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Donnerstag, 9. Februar 2017
Selbst.Kritisch.
Würde gerne Frau A. fragen, wieso ich diese immense Selbstkritik nicht ablegen kann. Und sobald ich wieder in festen Händen bin, diese überwältigende Angst habe, mich zu verlieren.

Ist doch echt kacke. Also ich jetzt. Hmpf.

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Montag, 6. Februar 2017
Un.Glaublich.
Lebenseinstellung: check
Bildung: check
Humor: check
Musikgeschmack: check
Energielevel: check
Nähe-Distanzbedürfnis: check

Ist das wirklich alles wahr?

Ich kann nicht fassen, wie gut das alles passt.

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Dienstag, 17. Januar 2017
Un.Verhofft.
Da kennt man jemanden schon eine ganze ganze Weile sehr oberflächlich. Und kommt plötzlich ins Gespräch. Und in noch ein Gespräch. Und noch eins. Und ehe man sich's versieht, tastet man sich ab, sondiert, was noch so alles passen könnte, und was soll ich sagen...Hach.

Haaaach :-)

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Sonntag, 15. Januar 2017
Ja.
Ohne Aber.

Das ist dann also das :)

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Samstag, 14. Januar 2017
WTF?!
Und jetzt dreht einer wegen mir am Rad, wegen zwei schönen privaten Abenden und einigen intensiven Gesprächen, und er will Klarheit, schafft es, mich auf seine nicht beantworteten Fragen festzunageln und klar zu benennen, was Sache ist. Das allein beeindruckt mich ja schon - dass es einen Kerl gibt, der in der Lage ist, so genau wahrzunehmen und es auch noch in Worte zu fassen. Der kann das Spiel also auch. Chapeau!

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Mittwoch, 11. Januar 2017
::: überfällig :::
Ausgebremst, heißgelaufen, durchgedreht.
Der Körper schwitzt, die Augen laufen über, die Sicherung fliegt raus.

Das musste einfach wieder mal sein. Raus mit all dem Scheiß!

Zumindest ist es sportpausierungstechnisch sehr effizient, Verletzungs- und Grippenpause zusammenzulegen.

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